Kirchenvorstandswahl 2018

Am 21. Oktober 2018 hast du die Wahl …

  • wenn du mindestens seit drei Monaten vor dem Wahltermin in der Kirchengemeinde wohnst und
  • wenn du am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hast und konfirmiert  bist oder wenn du am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hast.

Alle Wahlberechtigten erhalten automatisch Briefwahlunterlagen. Falls du wahlberechtigt bist (siehe oben) und keinen Wahlschein erhalten/mehr hast, oder falls du Fragen zur Kirchenvorstandswahl hast, melde dich bei deiner Kirchengemeinde.

Du kannst etwas bewegen!

Geh am 21. Oktober 2018 zur Wahl. Du kannst mitbestimmen, wer in deiner Kirchengemeinde Entscheidungen trifft.

Wir haben den Kandidierenden für die Kirchenvorstandswahl mit einem Fragebogen die Möglichkeit gegeben, sich vorzustellen und zu schreiben, was Ihnen im Blick auf Kinder und Jugendliche wichtig ist. Die Antworten findest du im Folgenden. Das ist keine Wahlempfehlung, soll dir aber helfen, dich zu entscheiden, wen du wählst.

EJ fragt – Kandidierende antworten:

Eichstätt

Dr. Gerd-Otto Eckstein (67 Jahre, Rentner)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Ich war bisher im KV (stellvertretende Vertrauensperson) und möchte weiter als Umwelt-Teamleiter arbeiten, als Lektor (Prädikant) und Kirchenpfleger.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  Jugendarbeit angeboten wird. Ich habe dann selbst Jugendarbeit aufgebaut.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Kindergottesdienst und Nach-Konfi-Arbeit

Christian Ferstl (47 Jahre, Schlosser)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Ich will aktiv am Leben unserer Glaubensgemeinschaft mitwirken und mit dem neu gewählten KV eine gute Arbeit für die Gemeinde machen.

Als ich noch jung war,  war die damalige Gemeinde mit ihren Möglichkeiten für mich da.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Wichtig für mich ist, dass Jung und Alt gut zusammenarbeiten. Die jungen Leute sind unsere Zukunft!

Dr. Claudia Frey (39 Jahre, Dozentin)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Es ist eine gute Möglichkeit, sich in den Dienst der Sache Gottes zu stellen. Damit kann ich meine Dankbarkeit zeigen und hoffentlich zu segensreichen Angeboten für die Gemeinde beitragen. Mein Motto: „Antreten statt austreten“.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass ich dort Menschen begegne, die authentische und inspirierende Glaubenszeugnisse geben und dass ich in allen Fällen des Lebens Ansprechpartner. Freunde und Gemeinschaft finden kann.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig: Neben den Kindergottesdiensten und Kinderbibeltagen wünsche ich mir fröhliche und engagierte Krabbelgruppen, Jungscharen, Teenkreise und z. B. generationenübergreifende Film- oder Gesprächsabende zu Glaubensthemen.

Susanne Kölbl (51, Musiklehrerin)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Ich möchte bei der Förderung des musikalischen Lebens mitwirken und die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  Jugendliche mehr in das Gemeindeleben eingebunden und damit ernst genommen werden.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Jugendtreff in den neuen Räumlichkeiten, evtl. ein Jugendchor

Tassilo Pfrommer (55, Frührentner)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Weil ich mich mehr einbringen und für ein reges familienfreundliches Gemeindeleben einsetzen möchte wo Alt und Jung in Freud und Leid empfangen werden und ein Zuhause finden. Auch die Ökumene liegt mir besonders am Herzen.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass es mehr Aktivitäten für die Jüngeren vor der Konfirmation gibt – außer Kinderkirche.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig: Kindergottesdienst, offene Ganztagsschule. Desweiteren wären verschiedene Kindergruppen (Bastel-/Werkgruppen) und Aktionen mit Kindern und Erwachsenen toll.

Claudia Rathmann (50, Grundschullehrerin)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Ich möchte aktiv mitgestalten, was in meiner Gemeinde geschieht und meine Fähigkeiten einbringen – z. B. im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass ich dort einen Platz habe und willkommen geheißen werde, auch wenn ich nicht der traditionellen Vorstellung eines Kirchenbesuchers entspreche.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig: regelmäßig stattfindende Kinder- und Jugendgruppe, Freizeiten

Dr. Christian Reinl (39, Ingenieur)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Ich will mitgestalten, Impulse setzen für eine lebendige, ehrliche Gemeindearbeit, die sich offen den menschen zuwendet.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, Vorbilderund Ansprechpartner im Glauben zu finden, zu denen man frei und offen mit seinen Fragen und Erfahrungen kommen kann.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig: Kindergottesdienst, Konfirmandenarbeit. Wunsch: Jugendchor oder Band, Jugendgruppe

Benjamin Seuberth (38, Sozialpädagoge)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Mir ist es wichtig, dass alle Mitglieder einer Gemeinde die Gemeinschaft bewusst erleben und davon profitieren.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass Jugend jugendlich sein darf. Nicht nur Jugendgottesdienste sind Jugendarbeit.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig: Ein Ort, an dem sich Jugendliche treffen können, Gruppen und Projekte, die Jugendliche ansprechen.

Cornelius Wirth (34, Informatiker)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Meine von Gott geschenkten Gaben sollen auch meiner Gemeinde Nutzen und Frucht bringen.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  sie offen, aufrichtig, ehrlich und respektvoll mit ihren Mitgliedern umgeht.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Ein Platz, an dem die vielen Ideen und die große Kreativität sich entfalten kann.

Neudorf

Ronald Weislein (47 Jahre, Hausmeister)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Mir ist es wichtig, mich in der Gemeinde mit meinen Fähigkeiten einzubringen. Auch möchte ich mich weiter als Vertreter des Dekanatsausschusses in der Dekanatsjugendkammer engagieren.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  ich als Jugendlicher Raum habe, etwas auszuprobieren und dass ich dabei auch Fehler machen darf.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
ELJ-Gruppen in Neudorf und Rothenstein, Kinderbibelwoche, Kindergottesdienst gibt es leider nicht mehr.

Osterdorf

Martina Pop (30 Jahre, Med.-tech. Radiologieassistentin)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Unsere Kirchengemeinde liegt mir am Herzen. Daher möchte ich gern mein Können und Talent mit einbringen.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  alles ein bisschen kind- und jugendgerechter gestaltet wird und es z. B. Familiengottesdienste und Teeniekreis gibt.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
weiterhin Kindergottesdienst und Teeniekreis (Habe ich vor einigen Jahren mit gegründet.)

Pappenheim

Michèle Cabrerizo Machado (51 Jahre, Fremdsprachenkorrespondentin)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Mir ist Jugendarbeit in der Gemeinde und im Dekanat wichtig – gerade in unserer datenüberlastenden Zeit.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  es mehr Angebote für Gemeinschaftsaufbau gegeben hätte.

Angebot für Jugendliche sind in meiner Gemeinde wichtig,
weil die Zeichen der Zeit – Egoismus und Vereinsamung – auch unter Jugendlichen bei uns vorhanden sind.

Brigitte Durner (61 Jahre, Hausfrau)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand: Es macht mir Freude, in der Kirchengemeinde mit anzupacken, in Gottesdiensten mitzuwirken und Menschen zu unterstützen, wo sie Hilfe brauchen.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass  ich ernst genommen werde und man auf meine Bedürfnisse eingeht (z. B. verständliche Predigten, moderne Kirchenlieder).

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Wichtig ist für mich die funktionierende Kinderkirche und natürlich die Jugendarbeit im Dekanat. Außerdem die Einbindung der Konfirmanden in den Gottesdienst.

Solnhofen

Rüdiger Hobohm (54 Jahre, Studiendirektor)

Darum kandidiere ich für den Kirchenvorstand:  Weil Kirche wichtig ist für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Orientierung in unübersichtlicher Zeit.

Als ich noch jung war, habe ich mir von meiner Kirchengemeinde gewünscht, dass ich freundliche Ansprechpartner und Begleiter bei den Schritten des Lebens hatte.

Dieses Angebot ist/wäre mir in meiner Gemeinde wichtig:
Generationendialog wäre wichtig, gemeinsame (handwerkliche?) Projekte