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Der heilige Nikolaus lebte im 4. Jahrhundert als Bischof in der kleinasiatischen Stadt Myra.

Eines Nachts – erzählt man – warf er drei armen Mädchen einen Beutel Gold durchs Fenster, um ihnen die Brautausstattung zu sichern. So entstand die Überlieferung, er bringe in der Nacht zum 6. Dezember den Kindern Geschenke.

Der Brauch, am Nikolaustag und in der Weihnachtszeit andere Menschen mit Süßigkeiten zu beschenken, hat einen tiefen Sinn. Er sagt: „Schau nicht nur auf dich, sondern auch auf die, die unter der Bitterkeit ihres Lebens leiden.“

Übrigens: Der „Weihnachtsmann“ (engl. „Santa Claus“) entstand aus der Figur des heiligen Nikolaus.